Trachealkanülenmanagement

BEHANDLUNG VON PARKINSONPATIENTEN


Besonders bei Parkinson ist das Sprachzentrum der Patienten oft geschädigt. Um die Behandlung von Parkinsonpatienten so erfolgreich wie möglich zu gestalten, bedient sich unsere logopädische Praxis einer speziellen Therapiemöglichkeit namens LSVT. Erfahren Sie hier auf dieser Seite mehr über die Lee-Silverman-Voice-Treatment-Methode und über die Möglichkeiten, die unsere Logopäden Ihnen im Falle eines Luftröhrenschnitts bieten können. 

Trachealkanülenmanagement

Trachealkanülen werden nach einem Luftröhrenschnitt in die Luftröhre eingesetzt. Damit soll eine ausreichende Atmung gewährleistet werden, auch das Absaugen von aspiriertem Material ist dadurch möglich. Geblockte Trachealkanülen finden dann ihren Einsatz, wenn die Gefahr besteht, dass der Patient sich an Speichel oder sonstigem Material verschluckt. Sie ist dann eine lebensnotwendige Maßnahme. Am unteren Ende der Kanüle ist eine sog. Manschette (Cuff), diese dichtet die Luftröhre rundherum ab, damit keine Materialien in die unteren Atemwege gelangen. 

Ziel ist es, dass ein interdisziplinäres Team bestehend aus Arzt, Pflege und Logopäde/-in zusammenarbeitet. Nach Einsatz der Sprechkanüle werden Sprechversuche gemacht. Langfristiges Ziel ist es, den Patienten schrittweise von der Trachealkanüle zu entwöhnen, sofern es die Atem-und Schluckfunktion bzw. der Allgemeinzustand zulassen.
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